Spannender Krimi für Hüttenfelds Luftpistolenschützen

Luftgewehrschützen weiterhin steigerungsfähig

Bericht vom 16.10.2020

Am Dienstag haben Hüttenfelds Luftpistolenschützen in der Bezirksliga im Schützenbezirk Starkenburg ihren ersten Wettkampf der Wettkampfsaison 2020/2021 ausgetragen. Keiner ahnte zu Beginn des Wettkampfs, was sie an diesem Abend erleben sollten.

Da in der Liga gemäß Setzliste jeweils Platz 1 gegen Platz 1, 2 gegen 2 undso weiter schießt und damit 4 Punkte vergeben werden, entscheidet bei 2 : 2 Punkten das Mannschaftsergebnis. Hier wird für das bessere Ergebnis ein Mannschaftspunkt vergeben. Auf Platz 1 der Hüttenfelder blieb Christian Lais mit 350 Ringen deutlich unter seinem Leistungsvermögen. Ebenso erging es Platz 2, Helmut Günther, der nur 344 Ringe traf. Daniel Wallisch überraschte trotz starkem Trainingsrückstand mit sehr guten 353 Ringen und auch Tanja Reich zeigte mit 349 Ringen eine sehr gute Leistung, und konnte so Mannschaftsführer Freddy Ehret, der beruflich verhindert war, gut ersetzen. Ersatzschütze Sascha Hahl traf 339 Ringe. Mit einem Mannschaftsergebnis von 1396 Ringen rechnete sich das Team keine Chancen gegen die Mannschaft aus Beerfurth aus.

Doch die Überraschung war groß, nachdem die Ergebnisse nach Beerfurth übermittelt waren: Christian Heckmann, dort Rang 1 musste mit 346 Ringen seinen Punkt an Christian Lais abgeben, Carsten Vetter hatte einen Ring weniger als Helmut Günther, womit die Hüttenfelder unerwartet 2 Punkte hatten. Doch trotz seiner guten Leistung verlor Daniel Wallisch seinen Punkt an Hartmut Friedrich, der 357 Ringe getroffen hatte. Thomas Heckmann setzte sich mit 350 Ringen gegen Tanja Reich durch, womit es dann 2 : 2 stand. Also musste das Mannschaftsergebnis den Kampf entscheiden. – Aber ach weh: Beide Mannschaften hatten 1396 Ringe geschossen! Für diesen Fall sieht das Reglement vor, dass die jeweils letzten Serien á 10 Schuss aller Mannschaftsschützen addiert werden und das so gebildete 40 Schuss Ergebnis den Wettkampf entscheidet.

Jetzt wuchs die Spannung natürlich extrem an: Addiert wurden 89 Ringe von Christian Lais, 86 Ringe von Helmut Günther, 89 Ringe von Daniel Wallisch und 88 Ringe von Tanja Reich zu 352 Ringen für Hüttenfeld. Bei den Gegnern waren es 84, 88, 91 und 87 Ringe, in Summe also 350 Ringe. Damit konnten die Hüttenfelder den entscheidenden Mannschaftspunkt zum Sieg in ihrem ersten Wettkampf gewinnen.

Ganz anders verlief der Wettkampf der Luftgewehrschützen. Hier wurde Cornelius Schürer, sonst derzeit stärkster Mannschaftsschütze, mit 352 Ringen Schlusslicht der Mannschaft. Vor ihm lag Helmut Günther mit 355 Ringen. Trinity Eckhardt traf 362 Ringe und Mannschaftskollegin Karina Hahl sah mit 363 Ringen endlich mal wieder Licht am Ende des persönlichen Leistungshorizonts. Am Ende ergaben sich 1432 Ringe, die in der Kreisklasse nicht ausreichen, um einen Wettkampf zu gewinnen. Doch nach Übersendung der Ergebnisse aus Unter-Abtsteinach hielt sich der Ärger über die schwache Leistung in Grenzen, denn die gegnerische Mannschaft hatte mit 1482 Ringen ihre diesjährige Bestleistung geschossen.

Dazu trug im Wesentlichen Thorsten Schmitt mit hervorragenden 386 Ringen bei. Stabile Leistungen zeigten Lucas Hofmann mit 367 Ringen, Volker Arnold mit 365 Ringen und Florian Bittermann mit 364 Ringen. Ein verdienter Sieg für die Odenwälder Schützen.

Am 30. Oktober treten Hüttenfelds Luftgewehrschützen im nächsten Fernwettkampf gegen die Mannschaft der PSG Zwingenberg an. Für Hüttenfelds Luftpistolenschützen geht die Saison am 28. Oktober gegen die Mannschaft des SV Rohrbach weiter. Dieser Gegner darf trotz seiner schwachen 1376 Ringe im ersten Wettkampf nicht unterschätzt werden.

 

Trinity Eckhardt, Karina Hahl und Gintautas Guntulis bei ihrem Wettkampf gegen den SV Unter-Abtsteinach

 
 
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