Einweihung der neuen Schießanlage bei der SG Hüttenfeld

Feierstunde mit den Gönnern, Förderern und Mitgliedern

Hüttenfeld, 20.1.2019

 

Am Sonntag fand im Sportpark „Am Hegwald“ die Einweihung des modernisierten Schießstands der SGH Sportschützenabteilung statt. Nachdem im letzten Jahr entsprechende Zuschüsse zur Digitalisierung des Schießstandes bewilligt waren, begannen die Aktiven, ihren Schießstand auf die neue Technik umzurüsten. Bis zum Nikolausschießen hatte man den Aufbau von 4 der 8 Anlagen abgeschlossen. Zwischenzeitlich konnten auch die restlichen 4 Anlagen in Betrieb genommen werden. Jetzt war es an der Zeit, die Anlage offiziell einzuweihen bis in der kommenden Woche der erste Heimwettkampf ansteht. Daher hatten Hüttenfelds Schützen neben den Vertretern der Stadt Lampertheim auch den Vorsitzenden des Sportkreises Bergstraße, die Vertreterin des Landessportbunds Hessen, den Vorstand des gesamten Vereins sowie die Leiter der Sparten Fußball, Tischtennis und Volleyball zu einer Feierstunde eingeladen. Außerdem waren alle Sponsoren, Freunde und Gönner der Schützenabteilung sowie die Mitglieder mit ihren Familien eingeladen.

 

 

 

 

Abteilungsleiter Helmut Günther freute sich sehr, mehr als 50 Gäste im Sportheim „Am Hegwald“ begrüßen zu dürfen. Darunter waren neben dem Bürgermeister der Stadt Lampertheim, Herrn Gottfried Störmer, auch Sabine Vilgis, Leiterin der technischen Betriebsdienste, Dirk Eichenauer von der Vereinsförderung und Alfred Klotz, Fachdienstleiter Technik. Marius Schmitt wurde vertreten durch Karl-Heinz Horstfeld, der zusammen mit Karl-Heinz Berg und Beate Kettler die SPD Ortsgruppe Lampertheim repräsentierte. Als Sponsoren konnte Günther neben Timo Wolf als Vertreter der Gerhard Wolf GmbH, die die Statitive für die neuen Anlagen als Spende hergestellt haben, auch Freddy Ehret von Freddys Hühnerhof begrüßen, der 3 Tablets für die elektronische Ausrüstung gestiftet hat.

Es folgte eine kurze Präsentation, die sich mit dem Werdegang der vom Verein genutzten Schießstätten beschäftigte. Bei der Gründung der Abteilung wurden im Saal der Gaststätte zum Rebstock auf Biertischen Handkurbelanlagen montiert und damit der Schießbetrieb aufgenommen. 1978 mussten Hüttenfelds Schützen ausziehen und kamen für 2 Jahre im Souterrain der evangelischen Kindertagesstätte unter. Danach fand man eine Bleibe im Saal des Rebstocks, den man direkt vom Besitzer anmieten konnte. Allerdings war dieser Saal dann nur noch über den ehemaligen Notausgang zu erreichen und man musste die Bühne im Saal als Aufenthaltsraum nutzen. Nachdem das Gebäude verkauft worden war, konnte man sich mit dem neuen Besitzer darauf einigen, die Schießrichtung wieder umzudrehen. Damit hatte man den Ursprungszustand von 1974 wieder erreicht. Bei der Planung des Sportgeländes „Am Hegwald“ konnte der langjährige Wunsch der Hüttenfelder Sportschützen nach einem „eigenen“ Schießstand endlich berücksichtigt werden und die dortige Anlage wurde bereits ab dem Umzug mit elektrischen Seilzuganlagen ausgerüstet. Jetzt, 18 Jahre später, gibt es mit den Anlagen zur elektronischen Schusswerterfassung einen großen Schritt in die Zukunft. Nun ist es auch möglich, das Wettkampfgeschehen auf dem Schießstand auf der Leinwand im Vereinsheim mitzuverfolgen. Nach einer kurzen „Liveschaltung“ auf den Schießstand bedankte sich Günther bei den anwesenden Gästen und lud, nachdem man mit einem Gläschen Sekt angestoßen hatte, zu einer Besichtigung des Schießstand ein.

 

Dort hatten Hüttenfelds Schützen eine kleine Zeitreise aufgebaut, die den vorangegangen Vortrag mit praktischen Beispielen hinterlegte. Aufgebaut waren neben einem Schießstand anno 1974 mit Handkurbelanlage zwei Schießstände mit Seilzuganlage, wie sie 2001 üblich waren. Daneben konnte man die 8 elektronischen Anlagen bestaunen, bei denen der Schütze am Tablet-Computer direkt den Schusswert sehen kann, der er getroffen hat. Außerdem kann an diesen Anlagen nach Bedarf das Ziel für Luftgewehr oder Luftpistole ausgewählt werden. Passend zur jeweiligen Ära gab es das passende Sportgerät: 1974 wurde noch mit klassischen Kompressionskolben- Luftgewehren geschossen. 2001 wurde die Luft vorkomprimiert, so dass der Abzug nur noch ein Ventil öffnete. Aktuell wird fast ausschließlich mit Gewehren geschossen, die ihre Energie aus einem kleinen Presslufttankbeziehen, der unter 200 bis 300 bar Druck steht. Angespornt von der vorgestellten Ausstattung ließ es sich Dirk Eichenauer als ehemals aktiver Sportschütze nicht nehmen, ein paar Erläuterungen zu diesem Sport und seiner Technik zu geben. Ermuntert von den Anwesenden war er es dann auch, der praktisch vorführte, was die neue Anlage kann, indem er ein paar Schüsse auf das elektronische Ziel abgab. Für die SG Hüttenfeld bedankte sich Bernd Ehret bei Helmut Günther stellvertretend für die ganze Schützenabteilung, der auch der Motor dieser Modernisierungsmaßnahme war und zusammen mit seinen Aktiven die Finanzierung und die Umsetzung betrieben hat.

 

 

Zurück von der kleinen Zeitreise überreichte Bürgermeister Gottfried Störmer dem Vorsitzenden der SG 1946 Hüttenfeld, Bernd Ehret, noch eine Förderplakette des Hessischen Ministeriums des Inneren und für Sport, die für den Umbau des Rasenplatzes einen prominenten Platz auf dem Sportgelände finden soll.

Im Abschluss daran lud Abteilungsleiter Helmut Günther die Gäste ein, sich bei Kaffee und Kuchen sowie einem kleinen Imbiss noch ein wenig austauschen, bevor die Veranstaltung gegen 13 Uhr endete.

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