Hüttenfelds Luftgewehrschützen droht der Abstieg

Hüttenfelds Luftgewehrschützen droht der Abstieg

Bericht vom 10.1.2020

Hüttenfelds erste Luftpistolenmannschaft musste zu ihrem letzten Wettkampf zum SV Falken-Gesäß. Die Fahrt war eine kleine Odyssee, waren doch Hüttenfelds Schützen vorher noch nie auf diesem Schießstand gewesen. Nach rund einer Stunde Fahrt erreichte man schließlich Falken-Gesäß. Auf Nachfrage erfuhr man dann, dass der Schießstand außerhalb liegt. Also wieder rein ins Auto und zum Schießstand. Dort angekommen, musste man dann erfahren, dass die Heimkämpfe der Gastgeber auf der Anlage in Hüttenthal geschossen werden. Zum Glück waren Hüttenfelds Schützen früh aufgebrochen und erreichten so noch rechtzeitig den Schießstand, wo sie bereits erwartet wurden. Doch mit dem Schießen klappte es dann nicht mehr so recht. Christian Lais verlor auf Position 1 seinen Wettkampf mit 352 : 360 Ringen gegen Jan Sponagel. Auf Position 2 schoss Helmut Günther mit 336 : 352 Ringen wenig erfolgreich gegen Karl Jürgen Sauter. Auch Freddy Ehret gab seinen Punkt nach einer Niederlage mit 349 :361 Ringen gegen Dominik Hofmann ab. Daniel Wallisch holte für die Hüttenfelder mit 346 : 337 Ringen als einziger Hüttenfelder einen Punkt. Mit 1383 :14:10 Punkten musste man den Gastgebern auch den Mannschaftspunkt zur 1 : 4 Niederlage überlassen. Die Saison ist damit für das Team von Mannschaftsführer Freddy Ehret beendet.

Trotz dieser Niederlage stehen die Hüttenfelder nach ihrem überraschenden Aufstieg in die Bezirksklasse auf Platz 4. Bester Schütze des Teams war Daniel Wallisch, der 6 von 7 Wettkämpfen zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Christian Lais hatte mit 4 von 7 ebenfalls noch eine positive Bilanz.

Eine ärgerliche Niederlage mussten Hüttenfelds Luftgewehrschützen ausgerechnet gegen den Tabellenletzten SV Fürth einstecken. Außer Cornelius Schürer, der 375 Ringe erzielen konnte, lagen alle anderen Mannschaftsschützen unter ihrem Schnitt. Trinity Eckhardt konnte mit 355 Ringen ihr Potenzial ebenso wenig ausspielen wie Karina Hahl, die nur 344 Ringe traf. Noch schlimmer erwischte es Helmut Günther, der mit Schuss 22 eine 0,0 geschossen hatte und dann nur 339 Ringe erzielen konnte. Das war dann um so ärgerlicher als man am Ende mit 1413 :1418 Ringen verloren hatte und damit kaum noch eine Chance zum Klassenerhalt besteht. Für die Gastgeber trafen Jürgen Wolf 359 Ringe, Andreas Bär 356 Ringe, Stefan Hiemer 352 Ringe und Christiane Heim 351 Ringe. Als Ersatzschützin erzielte Timea Schneider für Hüttenfeld 311 Ringe, womit auch sie nicht zufrieden sein konnte.

Damit bleibt nur ein kleines Fünkchen Hoffnung auf einen Klassenerhalt im letzten Wettkampf gegen die Mannschaft der PSG Zwingenberg, die in den beiden letzten Wettkämpfen auch ein wenig schwächelte. Nur mit einem Sieg können sich die Hüttenfelder wieder vor dem Team aus Fürth einsortieren.