Frühjahrsrunde der Bergsträßer Schützen läuft trotz Corona wieder an

T olle Beteiligung beim Fernwettkampf zum Schutz vor Corona

Bericht vom 22.8.2020

Die Bergsträßer Frühjahrsrunde läuft wieder. Obwohl nach den Lockerungen für den Breitensport in Baden-Württemberg und Hessen gemeinsame Wettkämpfe grundsätzlich wieder möglich wären, wollen die beteiligten Vereine kein Risiko eingehen. Daher wurde jetzt der Wettkampf, den planmäßig alle in Altenbach geschossen hätten, jeweils auf dem eigenen Schießstand ausgetragen. Die Aktiven der beteiligten sechs Vereine hatten drei Wochen Zeit, um ihr Wettkampfergebnis an Helmut Günther zu übermitteln, der nicht mit dem großen Eifer der Schützen gerechnet hatte: Mit 46 Teilnehmern kamen genau so viele Ergebnisse zusammen wie unter regulären Bedingungen. Was fehlte, war natürlich das Mitfiebern für die Mannschaft, der man sich zugelost hatte. So musste, nachdem alle Ergebnisse vorlagen, eine zufällige Auslosung erfolgen.

Dazu suchte Helmut Günther einen beliebigen Namen aus der Liste aus und Jugendschützin Trinity Eckhardt griff als Glücksfee in den Loseimer mit den bunten Bällen. Natürlich wurde auch bei dieser Ziehung darauf geachtet, dass die Auflageschützen den Mannschaften separat zugelost wurden. Das ist notwendig, da die Resultate der Auflageschützen deutlich höher liegen als die der Freihandschützen. Das Mannschaftsergebnis einer Mannschaft aus ausschließlich Auflage schützen hätte in diesem Durchgang bei sagenhaften 1991 Ringen gelegen, wogegen die Freihandschützen chancenlos wären. Durch die getrennte Auslosung wird jedes Team von maximal zwei Auflageschützen verstärkt.Die erzielten Ergebnisse konnten sich fast durchweg sehen lassen.

Bei den Auflageschützen fielen gleich zweimal die maximal 400 Ringe. Freistehend lautete das beste Einzelresultat 392 Ringe und bei den Luftpistolenschützen waren es beachtliche 370 Ringe. In der Addition konnte sich das Team schwarz klar durchsetzen. Mit 395 Ringen von Gerhard Grieb und 393 Ringen von Walter Müller führten zwar auch hier die Auflageschützen die Mannschaft an, aber Anna Beck folgte direkt mit 392 Ringen und zeigte damit ihre Klasse. Yvonne Breisch und Günter Ihrig komplettierten das Mannschaftsergebnis mit jeweils 386 Ringen zu 1952 Ringen. Nicht eingreifen konnten Irene Wegener mit 384 Ringen, Heike Manns, die in top Form 377 Ringe erzielte, Alexander Richter mit 372 Ringen, Heike Marquardt-Becker mit 360 Ringen und Rene Hasslinger mit 357 Ringen. Selbst die „Ersatzmannschaft“ hätte damit 1850 Ringe erzielt!

Auf Platz 2 in diesem Match landete das Team grün. Mit 400 Ringen setzte sich Auflageschütze Alfred Benna ganz oben auf die Mannschaftsliste gefolgt von Thorben Reinig, der auch ohne Auflage mit 389 Ringen brillierte. Tanja Marquardt kehrte mit beachtlichen 385 Ringen wieder zurück, die auch Franziska Heinze erzielen konnte. Mike Hertel unterstrich die Klasse dieser Mannschaft, in dem er als vierter Freihand-Schütze 382 Ringe in das Mannschaftsergebnis von 1941 Ringen einbrachte. Hans Wesp (aufgelegt) und Daniel Gunkel erzielten jeweils 376 Ringe, Trinity Eckhardt 361 Ringe und Pistolenschütze Michael Manns 328 Ringe.

Den letzten Podestplatz sicherte sich das Team gelb mit den beiden Auflageschützen Harald Trautmann 397 Ringe und Franz Klemm 393 Ringe. Thorsten Schmitt traf 388 Ringe, bei Richard Hertel waren es 379 Ringe und bei Patrick Hertel 376 Ringe. Zusammen ergab das 1933 Ringe. Nicht gewertet wurden 348 Ringe von Timea Schneider, 347 Ringe von Christian Schulz, 340 Ringe von Sebastian Oehmann und 313 Ringe, die Joachim Kitik mit der Luftpistole erzielen konnte.

Mit nur 7 Ringen Abstand, das Mannschaftsergebnis lautete 1926 Ringe, folgte dasTeam blau. Da nützten dann auch die 400 Ringe, die Richard Hertel aufgelegt getroffen hatte, ebenso wie die 390 Ringe von Hans Hildenbeutel nichts. Trotz ansehnlicher Leistung von Joshua Kühlberg mit 381 Ringen, Sandra Menzel mit 378 Ringen und Schlussmann Klaus Eidenmüller mit 377 Ringen reichte es nur zum vierten Platz. Außerhalb der Wertung blieben Tabea Schmenger 376 Ringe, Uschi Spannagel 363 Ringe sowie die beiden Pistolenschützen Sascha Hahl mit 350 Ringen und Helmut Günther mit 346 Ringen.

Das Schlusslicht in diesem vierten Durchgang der Frühjahrsrunde 2020 bildete dasTeam rot mit 1888 Ringen. Hermann Schulz erzielt aufgelegt 399 Ringe vor Horst Hennrich mit 380 Ringen. Hans-Dieter Beck traf 378 Ringe. Als einziger Pistolenschütze schaffte es Alexander Vetter sich mit sehr guten 370 Ringen einen Wertungsplatz zu sichern. Mit 361 Ringen von Florian Bittermann war die Mannschaft schließlich komplett. Als Ersatzschützen fungierten Karina Hahl mit 359 Ringen, Helmut Günther mit 348 Ringen, Pistolenschütze Armin Becker mit 331 Ringen und Monika Eichelsbach mit 330 Ringen.

Der eigentlich als Wettkampf in Trösel geplante fünfte Wettkampf wird nun ebenfalls als Fernwettkampf ausgetragen. Bis zum 6. September haben alle Schützen dieMöglichkeit, auf eigenem Schießstand ein Ergebnis dafür zu schießen.