18. Bergsträßer Frühjahrsrunde für Luftdruckschützen gestartet

Geschossen wird auf 7 Schießständen in der Rhein-Neckar- Region

Bericht vom 1.2.2019

Bei der in diesem Jahr zum achtzehnten Mal ausgetragenen Frühjahrsrunde für Luftdruckschützen haben gleich beim ersten Wettkampf 46 Schützen aus 7 Vereinen teilgenommen. Geschossen wird nach dem Reglement der Vorjahre, bei dem die Mannschaftszuordnung nicht mehr auf Vereinsbasis erfolgt, sondern vor Beginn des jeweiligen Wettkampfs jedes Mal neu ausgelost wird. Damit wird es auch interessierten Einzelschützen anderer Vereine ermöglicht, an der Frühjahrsrunde teilzunehmen. Die Mannschaften heißen Team blau, gelb, grün, rot und schwarz.

Zu Beginn befinden sich in der Lostrommel jeweils fünf Kugeln jeder Farbe. Damit ist sichergestellt, dass in jedem Fall zunächst die fünf Mannschaften komplett sind. Nachdem diese Loskugeln aufgebraucht sind, werden wieder fünf Kugeln, eine von jeder Farbe, in die Lostrommel gegeben, damit die nächsten Schützen den Teams zugelost werden können. Das wird so oft wiederholt, bis jeder eintreffende Schütze einem Team zugeordnet ist. Eine separate Ziehung wird für die Auflageschützen durchgeführt, damit diese mit ihren sehr hohen Ergebnissen unterschiedlichen Teams zugeordnet sind.

Geschossen wird je einmal auf jedem Schießstand der sieben Vereine, die sich für dieses Jahr angemeldet haben. Fest dabei sind der SV Altenbach, der SV „Hassia“ Fürth, der SSV Hemsbach, die Sportschützenabteilung der SG Hüttenfeld, der SV 1923 „Hubertus“ Lampertheim, der SV „Hubertus“ Trösel und der SV Rittenweier.

Der erste Wettkampf fand beim SV Altenbach statt. Ab 17 Uhr herrschte auf dem Schießstand geschäftiger Betrieb. Das Zeitfenster bietet allen Schützen die Möglichkeit, ihre Startzeit nach den persönlichen Bedürfnissen zu richten. Trotz der großen Anzahl an Schützen konnte der Wettkampf vor 23 Uhr beendet werden. Jeder eintreffende Schütze durfte wie oben beschrieben aus der Lostrommel eine Kugel ziehen und schon konnte der bunte Wettkampf beginnen. Nicht nur die Bandbreite der erzielten Ergebnisse, sondern auch ganz allgemein das Niveau waren beachtlich. So erzielten 9 Teilnehmer mehr als 380 Ringe, davon 4 Auflageschützen, und zusätzlich 9 mehr als 370 Ringe. Aber gerade Anfängern im Schießsport bietet diese Runde die Möglichkeit, neben dem eigentlichen Schießtraining auch Wettkampfluft zu schnuppern und fremde Schießstände kennenzulernen. Daher müssen in jedem Fall auch die Leistungen der noch nicht wettkampferfahrenen Schützen besonders gewürdigt werden.

Am Ende des Abends hatte das Team blau die Nase vorn und konnte mit 1937 Ringen einen klaren Sieg erringen. Daran beteiligt waren in der Wertung zunächst die beiden Auflageschütze Alfred Benna und Franz Klemm mit jeweils 398 Ringen vor der Jugendlichen Anna Beck, die 389 Ringe getroffen hatte. Tanja Marquardt schoss sehr gute 379 Ringe für das Team. Irene Wegener komplettierte die Mannschaft mit 373 Ringen. Einen Wertungsplatz knapp verfehlt hat Hans-Dieter Beck, der ebenfalls 373 Ringe erzielt hat. Die 363 Ringe von Sebastian Oehmann reichten auch nicht für einen Mannschaftsplatz. Alexander Richter erzielte 358 Ringe, Heike Marquardt-Becker 355 Ringe und Sascha Hummel 322 Ringe. Joachim Kitik erzielte als einziger Luftpistolenschütze im Team ebenfalls 322 Ringe.

Team grün erkämpfte sich mit 1926 Ringen den zweiten Platz an diesem Abend und profitierte damit nicht so sehr von den überragenden Ergebnissen der 3 zugelosten Auflageschützen Hermann Schulz mit 395 Ringen, Harold Trautmann mit 392 Ringen und Günter Ihrig mit 382 Ringen. Hervorzuheben ist in diesem Team die Leistung von Katharina Wallisch, die 389 Ringen erzielen konnte. Luftpistolenschütze Alexander Vetter schoss sich mit 368 Ringen als letzter Schütze in die Wertung. Paul Kühn, ebenfalls mit der Luftpistole, erzielte 357 Ringe. Ferner schossen Nico Bickel 350 Ringe, Andrea Rauscher 349 Ringe und der Jungschütze Justas Vitkunas in seinem ersten Wettkampf 236 Ringe.

Im Team schwarz, das mit 1885 Ringen auf Platz 3 kam, schoss Routinier Markus Stumpf mit 385 Ringen das beste Einzelergebnis vor Sandra Menzel, die 377 Ringe erzielen konnte. Mit 376 Ringen traf Hans Wesp einen Ring mehr als Karina Weber. Heike Manns qualifizierte sich mit guten 372 Ringen ebenfalls für die Mannschaft. Reiner Bär hatte nur einen Ring weniger und kam damit nicht mehr in die Wertung. Ebenso erging es Helmut Günther, der nach langer Zeit im Ergebniskeller mit 366 Ringen erstmals wieder über die magische 360 Ringe Marke kam. Thomas Michalke beendete seinen Wettkampf mit 350 Ringen, Walter Müller traf 349 Ringe und Elke Haardt mit der Luftpistole 340 Ringe.

Auf dem vierten Platz landete an diesem Wettkampftag das Team rot mit 1871 Ringen. Mike Hertel erzielte mit 386 Ringen einen Ring mehr als Hilmar Sperber. Mit wenig Abstand folgte Cornelius Schürer, der mit 378 Ringen wieder sein Leistungsvermögen zeigen konnte. Karina Hahl und Andreas Bär brachten jeweils 361 Ringe in die Mannschaftswertung ein. Luftpistolenschütze Michael Manns schaffte es mit 349 Ringen nicht in die Wertung. Auch Dirk Weber mit 335 Ringen und Bernd Haardt mit 333 Ringen blieben außen vor. Jugendschützin Trinity Eckardt zeigte bei ihrem ersten Wettkampf Nervenstärke und traf mit 279 Ringen einen Ring mehr als im letzten Training.

Für das Team gelb konnte Gerhard Walter mit 380 Ringen das beste Ergebnis schießen. Richard Hertel konnte nur 368 Ringe aufweisen. Kristin Becker traf 364 Ringe für die Mannschaft, Lars Roth 362 Ringe und Christian Schulz 358 Ringe. Zusammen ergab das dann 1832 Ringe. Nicht gewertet wurden hier die 353 Ringe, die Johannes Kühn mit der Luftpistole traf, sowie die ebenfalls mit der Luftpistole geschossenen 335 Ringe von Armin Becker. 

 

 

 

v. l. Thomas Michalke, Irene Wegener, Hans-Dieter Beck, Anna Beck, Heike Marquardt-Becker und Tanja Marquardt beim ersten Wettkampf der diesjährigen Bergsträßer Frühjahrsrunde in Altenbach.